Newsletter 470 Frauenteam Fahrni/ Siegenthaler


Newsletter 470 Frauenteam Fahrni/ Siegenthaler


5.5mIC Herbstpreis TYC 2017, Thun:        Sieg nach fünf Wettfahrten !

Christoph Burger

 

Das traditionelle Saison-Finale vor Thun wurde dieses Jahr über drei Tage, Freitag bis Sonntag, ausgetragen. Zum Glück, denn am Freitag konnten wir dank optimalen Verhältnissen vier der fünf gesegelten Wettfahrten austragen! Leider wurde Mark Holowesko, unser Stamm-Steuermann, kurzfristig für die letzte Regatta der Saison verhindert. Also übernahm ich die Pinne und das Team wurde neben Peter Vlasov mit Flavio Marazzi komplettiert. 

 

Tag 1

Die starke Bise im Mittelland drehte den anfänglichen Nord-West Wind ganz auf Norden und legte noch etwas an Stärke zu. Bei Auslaufen war der Wind noch schwach. Bald aber schon nahm er in der Stärke zu und wir konnten ca. um 14h30 Uhr zum ersten Lauf starten. Für die 12 startenden Boote waren die Startlinien jeweils eher kurz, trotzdem konnte man meistens die Linien-Vorteile ausnützen. Der Wind begann aber durch den Tag hindurch, wie schon erwähnt, gegen rechts zu drehen. Somit wollte man unbedingt die Rechte Bahn-Seite erreichen, was uns in den meisten Fällen recht gut gelang. Dabei musste man aufpassen, dass man gegen ende der Kreuzen nicht zu viel Überhöhe hatte, denn der Wind konnte jeweils am Ende des Kurses extrem gegen Rechts, manchmal auch gegen Links drehen. 

Unsere Starts waren ok, aber nicht super. Dank guter Positionierung und eher Defensiven Taktik vermochten wir mit den Rängen 2,1,1,2 einen guten Start-Tag zu verzeichnen. 

 

Tag 2

Der erste Start wurde erst auf 14h00 Uhr angesetzt. Schon bald liefen wir aus und warteten auf dem Wasser auf Wind. Schlussendlich wurden wir mit einem abgekürzten Lauf belohnt. Den Start mussten wir nach einem Frühstart korrigieren und das Feld von hinten aufrollen. Dank unserer guten Geschwindigkeit und einem guten ersten Vorwindkurs stiessen wir auf den dritten Zwischen rang vor. Doch die letze Kreuz hatte es in sich. Denn im Nachhinein gesehen hätten wir rechts an den Anschlag fahren müssen um eventuell sogar noch gewinnen zu können. Wir wollten aber unseren Hauptkonkurrent um den Sieg, Jürg Menzi, nicht alleine nach links gehen lassen, denn auf dem letzten Vorwind hatte man da am meisten Druck. So haben wir ein Mittel-Ding gemacht und vermochten es klar vor Jürg zu bleiben, büssten aber damit noch zwei Ränge ein. Mit einem fünften Rang waren wir in Anbetracht der schwierigen Verhältnisse zufrieden und übernahmen in der Serie die Führung mit 4 Punkten Vorsprung. 

 

Tag 3

Wir warteten leider ohne Erfolg fast den ganzen Tag auf Wind. Zu einem gültigen Lauf ist es nicht mehr gekommen.

 

North Sails Resultate

1, 2, 4, 5, 8, 9, 10

 

Wir hatten ein tolles Wochenende, vielen Dank an Peter und Flavio für die super Arbeit! 

 

Resultate 


470 Team Fahrni/ Siegenthaler auf Kurs !

Newsletter vom LIMA Sailing Team.


Esse 850 European Cup -                                                   nur North Sails auf dem Podest !!

Vom 13. - 16. July massen sich 18 Esse 850 aus der Schweiz, Italien, Österreich, Holland und Deutschland bereits zum 10. Mal am European Cup vor Malcesine am Gardasee.

 

Erstaunlich viele Boote bereiteten sich diesmal auf den Anlass vor und konnten ein paar wunderschöne Trainingstage geniessen.

 

Am Freitag ging es mit einer starken Ora nach dem Mittag pünktlich los. Es konnten 4 faire Läufe gesegelt werden. Obwohl der Wind konstant war, liess er taktische Überlegungen zu und man konnte sowohl auf der Kreuz, wie auch auf Vorwind Plätze gut machen.

 

Der Samstag war windtechnisch gesehen der schwächste Tag. Der Erste Start war auf 13.00 Uhr angesetzt, doch erstmal hiess es warten. Es konnten später zwei Leichtwindläufe und danach ein noch leichterer Leichtwindlauf mit Ziel im 2. Luv gesegelt werden. Dabei schafften die hintersten Boote das Zeitlimit nur knapp und die Segler kehrten erst um 19.00 h in den Hafen zurück.

Abends wurden die Segler im Club wie jedes Jahr verwöhnt. 

 

Trotzdem musste am Sonntag früh aufgestanden werden, da Morgenläufe angesetzt waren. Leider war es kein 'normaler' Vento, sondern eine stark abgeschwächte Version davon. Trotzdem brachte die wie immer sehr professionelle Wettfahrtleitung die zur kompletten Serie noch fehlenden 2 Läufe am Morgen unter Dach und Fach.

Der 2. Lauf war allerdings schon eine Zitterpartie und das Ziel wurde wieder ans 2. Luvfass verlegt.

 

Überragender Sieger des Europacups 2017 mit nicht weniger als 8 Laufsiegen war Alain Marchand auf SUI-172. Er fuhr mit einem kompletten Satz der neuen 3Di Segel von North Sails. Komplettiert wurde das Podium mit Robert Hartmann auf SUI-153 und Daniel Schroff auf SUI-156, beide ebenfalls mit North Sails, Daniel Schroff mit einer neuen 3Di Fock.

 

North Sails ist stolz auf diesen Erfolg, der zeigt, dass die Segelentwicklung in die richtige Richtung geht!

Am European Cup fuhren 13 von 18 Teams mit North Sails - danke euch allen für euer Vertrauen!

 

Für mehr Informationen über die neue 3Di Technologie könnt ihr euch gerne an Daniel Schroff wenden:
+41 71 680 00 80

 

Rangliste

 

Die neuen 3Di Segel sind schnell, absolut formstabil und haben eine lange Lebenserwartung !!


NS Sieg an der Graf-Zeppelin Regatta

Sieg in der ORC 2 Klasse mit NS 3Di !!

Bericht von Jan Eckstein, X-34 „EMMA“, GER-133


Bereits bei der morgendlichen Überfahrt von Langenargen nach Friedrichshafen auf teils spiegelglatter See wurde erkennbar, dass die Windverhältnisse wie angekündigt nicht einfach für die diesjährige Graf-Zeppelin-Regatta werden würden.

Dennoch fuhren wir nach der Steuermannsbesprechung um kurz nach 10Uhr hoch motiviert in die Friedrichshafener Bucht um mit dann doch einsetzenden Nordwest Wind (bis 6kn) pünktlich um 11Uhr zu starten. Als erstes galt es für die 34 Teilnehmer die in den Wind gelegte Ablaufboje zu runden. Ein unglücklicher Winddreher hatte zur Folge, dass die von uns gewählte linke Seite der Startlinie trotz freieren Winden sich nach dem Start als schlechtere herausstellte. Ein weiteres kleines Luv-Duell mit der „Capricorno“ einer modifizierten ILC-40 kostete uns weitere Zeit auf das restliche Feld.

So befanden wir uns im Mittelfeld auf dem Weg zur nächsten Boje vor Immenstadt. Für unsere Renntaktik sich bei diesen unstabilen Verhältnissen klar unter Land am deutschen Ufer zu halten wurden wir mit guten Bedingungen für unseren Code Zero belohnt und arbeiteten uns Stück für Stück an den Booten, welche den direkten Kurs gewählt hatten vorbei.

So befanden wir uns nach einer kurzen Kreuz zur Boje Immenstadt, bei Sonnenschein und Westwind mit bis zu 8knt, wieder im vorderen Teilnehmerfeld, mit schneller bewerteten Booten hinter uns und in unserer Nähe. Lediglich die ganz schnellen ORCRacer um die Wilke 49 „Wild Lady“ schienen zumindest nicht mehr einholbar. Mit guter Laune und Aussicht auf eine schnelle Regatta rundeten wir, mit der „Brava“ aus ORC-1, als erste Verfolgergruppe die Boje Immenstadt.

Doch schon nach kurzer Strecke Richtung Schweizer-Ufer, da die nächste Boje vor Utwil zu runden galt, schlief der Wind komplett ein. So schrumpfte unser Abstand auf die nachfolgenden Boote fast wieder komplett zusammen und es gab wie so oft den der Flaute geschuldeten „Neustart“.

Wir entschieden uns daraufhin gewagt und als einziges Boot erst einmal in Richtung Konstanz zu segeln, da wir dort mit besserem Wind rechneten und der direkte Weg nach Utwil wirklich komplett im Flautenloch zu liegen schien. Mit wirklich mehr Wind wurden wir durch unsere Route aber nicht belohnt, dennoch parkten wir zumindest nicht wie die anderen Boote auf dem See, segelten dafür aber mit einem großen Bogen gefühlt die doppelte Strecke an die Schweizer Seite des Sees.

 Dennoch schien es sich zu lohnen, denn je weiter wir uns der Boje näherten, desto mehr schlossen wir auf die schneller bewerteten Boote vor uns auf. Inzwischen hatte sich die Regattaleitung auch dazu entschieden aufgrund des mangelnden Windes die Bahn an der Boje Utwil zu verkürzen. 

So segelten wir am Schweizer-Ufer, bei stark drehenden Winden (zwischen Am-Wind und Vor-Wind Kreuz) mit dem Ziel in Sicht, die letzten Meter bis zur neuen Ziellinie.

Mit unserer Zielzeit von etwas mehr als vier Stunden konnten wir berechnet unsere Gruppe, ORC-2, gewinnen und sind zu unserer Freude auch nach gesegelter Zeit vor den meisten unserer Konkurrenten sowie Booten der ORC-1 Gruppe ins Ziel gekommen.

Alles in Allem war es eine super Regatta, die nachdem sie letztes Jahr ausgefallen ist, sich hoffentlich wieder in den Regatta-Kalender etabliert hat um auch nächstes Jahr mit zahlreichen Meldungen vertreten zu sein.

Fazit: Manchmal lohnt es sich einen längeren Weg als alle anderen zu segeln, auch wenn zwischendurch Zweifel auftreten. ;)

Vielen Dank an das Team welches bis zum Schluss positiv geblieben ist und der Flaute getrotzt hat.

Anmerkung der Redaktion:
North Sails Schweiz gratuliert der Crew der 'EMMA' ganz herzlich und freut sich, dass die neuen 3Di Race Segel so laufen...!!
Sollten auch Sie Interesse an den nahtlosen 3Di Segeln haben, melden Sie sich bei uns: schweiz@northsails.com!
PS: NEU gibt es auch 3Di für den Fahrtensegler!