Sieg am Uristier-Cup 2018 !!

38 Boote (darunter 5 Esse 850) trafen sich am Samstag, 30. Juni 18 um 12.30 h Höhe Tellsplatte zum Start des legendären Uristier Cups, der zum ersten Mal vom Regattaverein Brunnen durchgeführt wurde.

Das Ganze fand bei traumhaftem Segelwetter mit Sonne satt, bis 27 Grad und 25 Knoten Wind statt…

 

Wie immer lagen Start und Ziel im unteren Drittel des Kurses. D.h. nach dem Start gab es eine lange Kreuz, gefolgt von einem sehr langen Downwind und am Schluss eine kurze Kreuz ins Ziel. Gestartet wurde in zwei Gruppen, Racer und Cruiser.

 

Samstag

Der RVB Brunnen schaffte es, am Samstag drei anspruchsvolle Wettfahrten durchzuführen. Auch bei Windspitzen bis 25 Knoten half es, wenn man den Urnersee und seine Eigenheiten genau kannte.

Auf der Esse 850 ‚sail NORTH‘ waren wir in einer neuen Formation unterwegs: Daniel Schroff an der Pinne, vorne Roman Juchli und Claudia Böhm. Somit segelten wir ohne grosse Erwartungen. Die Lockerheit, der guten Bootsspeed und die guten Revierkenntnisse von Daniel Schroff liessen uns am Samstag alle drei Läufe für uns entscheiden. Am Abend kam aber im Clubhaus die Bestätigung: Wir hatten im dritten Lauf einen Frühstart und damit wohl den Streicher bereits eingezogen.

 

Sonntag

Mit dem kleinen Rucksack vom Vortag (Frühstart) galt es heute, noch einmal die Lockerheit vom Vortag zu finden. Im ersten Lauf rundeten wir als dritte das Luvfass. Auf dem Vorwind konnten wir aber alles wieder gut machen und kreuzten schlussendlich die Ziellinie wieder als erste. Mit den Rängen 1, 1, 2 war auch der Sonntag äusserst erfolgreich für das Team SUI-156. Einzig im letzen Lauf mussten wir uns berechnet von der Esse 750 schlagen lassen, da die hinteren Boote mit Wind angerauscht kamen.

 

So klar wie das Resultat aussieht, war es aber nicht.

In jeder Wettfahrt wurden wir von den anderen Esse's gefordert. Nur durch den Fact, dass es nicht immer die gleiche Esse war, erscheint das Resultat so klar. 

Wir sind auf jeden Fall mit unserem Bootspeed (gesegelt sind wir mit einem 3DL Grosssegel und einer 3Di Fock) und der Crew-Leistung zufrieden.

 

Fazit:

Ein schöner Anlass, der vom RVB super (notfallmässig) organisiert wurde – ein grosses DANKE dafür!

Und der Urnersee ist und bleibt eines der schönsten Segelgebiete der Schweiz!

Leider gab es am Sonntag noch ein paar Schäden. Wir drücken die Daumen, dass die Schiffe für Malcesine wieder fit sind!

 

Resultate

 

Claudia Böhm


4 Läufe, 4 Siege an der Classic Week in Argentario !!

Für uns startete das Abenteuer ‚Panerai Classic Week in Argentario‘ bereits am Mittwoch mit einem Training, um Mannschaft (8 Personen), Schiff (Tabasco V, ein 2 Tonner) und Segel (3Di und 3DL) etwas kennen zu lernen.

 

Die erste Regatta startete am Donnerstag um 11.00 Uhr. Es wurde in der Bucht vor dem Hafen gesegelt, wo diverse Bojen gelegt wurden und die Wettfahrtleitung konnte aus neun unterschiedlichen Kursen (je nach Wind) wählen, die zu Beginn ein wenig kompliziert schienen, an die man sich aber schnell gewöhnte. Die Länge der Regattas variierte so zwischen 2.5 bis 4 Stunden.

Wir hatten einen superguten Start in die Serie: Alle Manöver klappten, wir waren auf der richtigen Seite und wechselten das Vorsegel (von genua auf die Fock) zum richtigen Zeitpunkt. Wind hatte es 12 – 18 Knoten, vor dem Ziel frischte er bis zu 20+ kn auf. Leider verpassten wir das Zurückwechseln auf die Genua, denn der letzte Kurz war ein Reachingkurs… Nur mit der Fock bewaffnet hatten wir keine Chance gegen die um einiges grössere ‚Fairlie‘, unser Lieblingsgegner. So mussten wir uns um 7 Sekunden geschlagen geben. Sehr erstaunt waren wir kurzfristig über die Reaktion unserer (!!!) Crew: Sie applaudierten ‚Fairlie‘ zum Sieg! 

Gentleman sailing vom Feinsten…!

Nach berechneter Zeit gewannen wir diesen Lauf mit 16 min Vorsprung klar.

 

Der Freitag sollte der windreichste Tag werden. Wir starteten bei um die 15 kn, es frischte weiter bis auf max. 25 kn auf. Segeln wie im Bilderbuch!!! Allerdings war dieser Wind für einige Klassiker am Limit und es gab ein paar kleinere Schäden.

Die Kursauswahl war gut gewählt, denn man konnte taktisch segeln und wir fuhren nach berechneter Zeit wieder einen Sieg ein, diesmal mit nur 5 min Vorsprung.

 

Samstag war low-Wind-Day mit 8 – 15 kn und leider auch eine schlechte Kurswahl, da fast alle Schenkel Anlieger waren, d.h. man fuhr wie auf der Autobahn und konnte taktisch nichts mehr rausholen. Dies hätten wir aber gebraucht, da wir nach dem Start zu früh gewendet hatten und leider in einer Banane zum Luvfass fuhren.

Die Manöver klappten auch heute alle tipp-topp – bis auf das setzen des Code 0, das ein wenig hektisch war (wir hatten dies am Mittwoch nicht trainiert).

Die Stimmung der internationalen Crew (3 Franzosen, 3 Schweizer, 2 Deutsche) war immer super und es wurde vor und nach den Regattas viel gelacht. Vor dem Start fragt der Steuermann: „Il a de l'eau?“ (er wollte um Wasser zum Trinken bitten), Antwort: „Oui, quinze metres“ (15 Meter Wassertiefe)…

Trotz des Fehlers nach dem Start siegten wir auch am Samstag mit 6 min Vorsprung.

 

Damit konnten wir den Sonntag locker angehen, da es ab 4 Läufen einen Streicher gab. Ob alle etwas zu locker und entspannt drauf waren?? Es sollte nicht unser Tag werden… Wir starteten mit etwa 12 kn Wind, der bis auf 20 kn auffrischte, in Böen bis 24 kn. Max Bootsspeed heute: 10.5 kn, was für die Tabasco V eine stolze Geschwindigkeit ist.

Nach dem Steuerbordstart gab es eine ewig lange Kreuz, wobei der Wind erst 30 Grad nach rechts, dann wieder nach links drehte. Auch diesmal hatten wir dafür die falsche Seite erwischt, fuhren aber zu den anderen Booten immer eine super Höhe und Speed.

Am Ende der zweiten Kreuz fassten wir dann einen bösen Überläufer, dessen Lösung uns ein paar Minuten Zeit kostete. ‚Fairlie‘ war weg… Als nächstes klappte das Spibergemanöver nicht gut und zu guter Letzt touchierten wir noch die letzte Boje vor dem Ziel, die wir an Steuerbord lassen und darum halsen mussten. Das Gross ging nicht genügend auf (Backstag war zu wenig gelöst) und der Steuermann konnte nicht genügend abfallen. Im Luv war dabei noch ein Gaffelsegler, der gerade daran war, eine Q-Wende zu fahren und dem wir ungern zu nahe kommen wollten. So hiess es 360er fahren und mit einem Reachingkurs mit viel Wind und hohen Wellen Richtung Ziel segeln. Das war’s mit dem lupenreinen Abschluss, resp. vier Siegen in vier Rennen…, dachten wir alle.

Doch oh Wunder: Auch diesen Lauf gewannen wir mit einem knappen 2 min Vorsprung.

 

Fazit:

Es war ein superschöner Event und segeln mit klassischen Boten ist viel entspannter. Man weicht sich grosszügig aus und Proteste scheint ein Fremdwort zu sein.

Allerdings darf man nicht unterschätzen, dass viele Klassiker nicht halsen können und daher an Bojen plötzlich von einer unerwarteten Ecke wieder auftauchen.

Wir waren eine coole, internationale Truppe auf dem Schiff, die sich trotz kleinen sprachlichen Problemchen immer verstanden hat!

 

Ranglisten

Bilder

 


Sieg der Rundum 2018!

Interview mit Sammy Smith, Miteigner des Ventilo M2 Katamarans ‚Green Horny‘, powered by North Sails:

 

„Wie üblich starteten die Kat‘s in einem schmalen Bereich vor Lindau. Wir sind dabei gut weg gekommen und Richtung Romanshorn gefahren.

Schon bei den Vorbereitungen zur Rundum war uns bewusst, dass es wohl wieder ein Gewitter geben würde. Die Tage zuvor kam immer eines über St. Gallen und Rorschach. Somit waren wir gut vorbereitet, wechselten von der Genua auf die Fock und warteten auf den Dreher, den es geben würde. Unklar war, in welche Richtung dieser gehen würde. So ‚hat es dann mit uns gewendet‘ und wir fuhren einen Bogen Richtung Staad. Max. Speed waren 20 Knoten. Vor Romanshorn sahen wir dann unser Begleitboot nicht mehr – es dauerte ein wenig, bis wir realisierten, dass es nicht mehr nachkam. Dann kam die Böe… Die war so stark, dass mir die Grobverstellung des Grossschotes vom Knie fiel – zum Glück sah sie ein anderes Crewmitglied und konnte das Grosssegel noch öffnen, kurz bevor wir umfielen. 

Hinter ‚Skinfit‘ und ‚Orange Utan‘ rundeten wir die Boje in Romanshorn als drittes Boot. Mit gutem Druck (14 – 15 kn Speed) ging es zur Boje Eichhorn, wo dann der Wind zusammenfiel und wir als Scheibenwischer Richtung Überlingen fuhren. Mal ging es Richtung Pfahlbauten, mal Richtung Birnau, … Da haben wir viel verloren, hangelten uns immerhin noch als 5. um die Boje vor Überlingen.

Vor Meersburg parkierten wir dann- zum Glück ohne zu wissen, dass ‚Skinfit‘ und ‚Orange Utan‘ da bereits vor Langenargen waren, wir also einen lächerlichen Rückstand von ca. 20 km hatten…

 

Wir segelten mehr oder weniger ohne Instrumente (und ohne Tracker), da man sie im Dunkeln nicht sah und der eigene Po einem eh zuverlässig sagt, ob man mehr Druck braucht. Alle auf dem Boot waren sehr entspannt, es fielen (wie immer) viele Sprüche- von Verbissenheit keine Spur. Wir wollten (und wollen!) das Segeln geniessen und sind so auch nach unserem Parkieren sehr relaxt weitergesegelt. 

Vor Arbon bekamen wir dann nochmals richtig Druck und mussten nochmals auf die Fock wechseln. Damit ging es mit SW Wind und 14 – 15 kn Speed weiter ans Schweizer Ufer und dann Richtung Lindau. Was wir zu der zu der Zeit auch nicht wussten: Alle Schiffe vor uns (‚Skinfit‘, ‚Orange Utan‘ und ‚Holy Smoke‘) standen vor Nonnenhorn in der Flaute und sahen uns vorbeiflitzen. Erst wurde vermutet, wir hätten aufgegeben und fuhren unter Motor nach Lindau, dann aber merkten sie das fehlende Dampferlicht.;)

Kurz vor der Ziellinie, wir waren noch mit ca. 10 kn unterwegs, dachte ich, es kommt nochmals ein Gewitter, weil es plötzlich ständig blitzte. Ich brauchte einen Moment, um zu realisieren, dass diese Blitze nicht vom Himmel, sondern von Kameras kamen… Beim Glockenschlag fiel dann der Wind nochmals zusammen und wir mussten vor dem Ziel noch einen Schlag machen.

Was danach passierte, weiss ich nicht mehr so genau… Wir konnten es erst nicht glauben, dass wir gewonnen hatten, dann hatte ich plötzlich Kameras und Mikrofone vor dem
Gesicht, … Im Nachhinein ist es einfach ein einmaliges und cooles Gefühl – absolut horny!‘

 

Anmerkung der Redaktion:

Der Ventilo M2 'Green Horny' ist mit einem 3Di Grosssegel und einer 3DL Genua von North Sails ausgestattet.

Sammy ist mit beiden Segeln sehr zufrieden und sagt, man spüre damit das Schiff unglaublich gut.

 

Danke Sammy für dein Vertrauen und HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an das ganze Team!!

Eigner: Sammy Smith und Marcel Simon

Crew: Ueli Näf und Urs Gonzenbach 

 

Natürlich gratulieren wir auch allen anderen Siegern und allen, die durchgehalten haben!

Rangliste nach Zieleinlauf

Rangliste nach Klassen

 

Claudia Böhm

 


Newsletter 470 Frauenteam Fahrni/ Siegenthaler


Newsletter 470 Frauenteam Fahrni/ Siegenthaler


5.5mIC Herbstpreis TYC 2017, Thun:        Sieg nach fünf Wettfahrten !

Christoph Burger

 

Das traditionelle Saison-Finale vor Thun wurde dieses Jahr über drei Tage, Freitag bis Sonntag, ausgetragen. Zum Glück, denn am Freitag konnten wir dank optimalen Verhältnissen vier der fünf gesegelten Wettfahrten austragen! Leider wurde Mark Holowesko, unser Stamm-Steuermann, kurzfristig für die letzte Regatta der Saison verhindert. Also übernahm ich die Pinne und das Team wurde neben Peter Vlasov mit Flavio Marazzi komplettiert. 

 

Tag 1

Die starke Bise im Mittelland drehte den anfänglichen Nord-West Wind ganz auf Norden und legte noch etwas an Stärke zu. Bei Auslaufen war der Wind noch schwach. Bald aber schon nahm er in der Stärke zu und wir konnten ca. um 14h30 Uhr zum ersten Lauf starten. Für die 12 startenden Boote waren die Startlinien jeweils eher kurz, trotzdem konnte man meistens die Linien-Vorteile ausnützen. Der Wind begann aber durch den Tag hindurch, wie schon erwähnt, gegen rechts zu drehen. Somit wollte man unbedingt die Rechte Bahn-Seite erreichen, was uns in den meisten Fällen recht gut gelang. Dabei musste man aufpassen, dass man gegen ende der Kreuzen nicht zu viel Überhöhe hatte, denn der Wind konnte jeweils am Ende des Kurses extrem gegen Rechts, manchmal auch gegen Links drehen. 

Unsere Starts waren ok, aber nicht super. Dank guter Positionierung und eher Defensiven Taktik vermochten wir mit den Rängen 2,1,1,2 einen guten Start-Tag zu verzeichnen. 

 

Tag 2

Der erste Start wurde erst auf 14h00 Uhr angesetzt. Schon bald liefen wir aus und warteten auf dem Wasser auf Wind. Schlussendlich wurden wir mit einem abgekürzten Lauf belohnt. Den Start mussten wir nach einem Frühstart korrigieren und das Feld von hinten aufrollen. Dank unserer guten Geschwindigkeit und einem guten ersten Vorwindkurs stiessen wir auf den dritten Zwischen rang vor. Doch die letze Kreuz hatte es in sich. Denn im Nachhinein gesehen hätten wir rechts an den Anschlag fahren müssen um eventuell sogar noch gewinnen zu können. Wir wollten aber unseren Hauptkonkurrent um den Sieg, Jürg Menzi, nicht alleine nach links gehen lassen, denn auf dem letzten Vorwind hatte man da am meisten Druck. So haben wir ein Mittel-Ding gemacht und vermochten es klar vor Jürg zu bleiben, büssten aber damit noch zwei Ränge ein. Mit einem fünften Rang waren wir in Anbetracht der schwierigen Verhältnisse zufrieden und übernahmen in der Serie die Führung mit 4 Punkten Vorsprung. 

 

Tag 3

Wir warteten leider ohne Erfolg fast den ganzen Tag auf Wind. Zu einem gültigen Lauf ist es nicht mehr gekommen.

 

North Sails Resultate

1, 2, 4, 5, 8, 9, 10

 

Wir hatten ein tolles Wochenende, vielen Dank an Peter und Flavio für die super Arbeit! 

 

Resultate 


470 Team Fahrni/ Siegenthaler auf Kurs !

Newsletter vom LIMA Sailing Team.


Esse 850 European Cup -                                                   nur North Sails auf dem Podest !!

Vom 13. - 16. July massen sich 18 Esse 850 aus der Schweiz, Italien, Österreich, Holland und Deutschland bereits zum 10. Mal am European Cup vor Malcesine am Gardasee.

 

Erstaunlich viele Boote bereiteten sich diesmal auf den Anlass vor und konnten ein paar wunderschöne Trainingstage geniessen.

 

Am Freitag ging es mit einer starken Ora nach dem Mittag pünktlich los. Es konnten 4 faire Läufe gesegelt werden. Obwohl der Wind konstant war, liess er taktische Überlegungen zu und man konnte sowohl auf der Kreuz, wie auch auf Vorwind Plätze gut machen.

 

Der Samstag war windtechnisch gesehen der schwächste Tag. Der Erste Start war auf 13.00 Uhr angesetzt, doch erstmal hiess es warten. Es konnten später zwei Leichtwindläufe und danach ein noch leichterer Leichtwindlauf mit Ziel im 2. Luv gesegelt werden. Dabei schafften die hintersten Boote das Zeitlimit nur knapp und die Segler kehrten erst um 19.00 h in den Hafen zurück.

Abends wurden die Segler im Club wie jedes Jahr verwöhnt. 

 

Trotzdem musste am Sonntag früh aufgestanden werden, da Morgenläufe angesetzt waren. Leider war es kein 'normaler' Vento, sondern eine stark abgeschwächte Version davon. Trotzdem brachte die wie immer sehr professionelle Wettfahrtleitung die zur kompletten Serie noch fehlenden 2 Läufe am Morgen unter Dach und Fach.

Der 2. Lauf war allerdings schon eine Zitterpartie und das Ziel wurde wieder ans 2. Luvfass verlegt.

 

Überragender Sieger des Europacups 2017 mit nicht weniger als 8 Laufsiegen war Alain Marchand auf SUI-172. Er fuhr mit einem kompletten Satz der neuen 3Di Segel von North Sails. Komplettiert wurde das Podium mit Robert Hartmann auf SUI-153 und Daniel Schroff auf SUI-156, beide ebenfalls mit North Sails, Daniel Schroff mit einer neuen 3Di Fock.

 

North Sails ist stolz auf diesen Erfolg, der zeigt, dass die Segelentwicklung in die richtige Richtung geht!

Am European Cup fuhren 13 von 18 Teams mit North Sails - danke euch allen für euer Vertrauen!

 

Für mehr Informationen über die neue 3Di Technologie könnt ihr euch gerne an Daniel Schroff wenden:
+41 71 680 00 80

 

Rangliste

 

Die neuen 3Di Segel sind schnell, absolut formstabil und haben eine lange Lebenserwartung !!


NS Sieg an der Graf-Zeppelin Regatta

Sieg in der ORC 2 Klasse mit NS 3Di !!

Bericht von Jan Eckstein, X-34 „EMMA“, GER-133


Bereits bei der morgendlichen Überfahrt von Langenargen nach Friedrichshafen auf teils spiegelglatter See wurde erkennbar, dass die Windverhältnisse wie angekündigt nicht einfach für die diesjährige Graf-Zeppelin-Regatta werden würden.

Dennoch fuhren wir nach der Steuermannsbesprechung um kurz nach 10Uhr hoch motiviert in die Friedrichshafener Bucht um mit dann doch einsetzenden Nordwest Wind (bis 6kn) pünktlich um 11Uhr zu starten. Als erstes galt es für die 34 Teilnehmer die in den Wind gelegte Ablaufboje zu runden. Ein unglücklicher Winddreher hatte zur Folge, dass die von uns gewählte linke Seite der Startlinie trotz freieren Winden sich nach dem Start als schlechtere herausstellte. Ein weiteres kleines Luv-Duell mit der „Capricorno“ einer modifizierten ILC-40 kostete uns weitere Zeit auf das restliche Feld.

So befanden wir uns im Mittelfeld auf dem Weg zur nächsten Boje vor Immenstadt. Für unsere Renntaktik sich bei diesen unstabilen Verhältnissen klar unter Land am deutschen Ufer zu halten wurden wir mit guten Bedingungen für unseren Code Zero belohnt und arbeiteten uns Stück für Stück an den Booten, welche den direkten Kurs gewählt hatten vorbei.

So befanden wir uns nach einer kurzen Kreuz zur Boje Immenstadt, bei Sonnenschein und Westwind mit bis zu 8knt, wieder im vorderen Teilnehmerfeld, mit schneller bewerteten Booten hinter uns und in unserer Nähe. Lediglich die ganz schnellen ORCRacer um die Wilke 49 „Wild Lady“ schienen zumindest nicht mehr einholbar. Mit guter Laune und Aussicht auf eine schnelle Regatta rundeten wir, mit der „Brava“ aus ORC-1, als erste Verfolgergruppe die Boje Immenstadt.

Doch schon nach kurzer Strecke Richtung Schweizer-Ufer, da die nächste Boje vor Utwil zu runden galt, schlief der Wind komplett ein. So schrumpfte unser Abstand auf die nachfolgenden Boote fast wieder komplett zusammen und es gab wie so oft den der Flaute geschuldeten „Neustart“.

Wir entschieden uns daraufhin gewagt und als einziges Boot erst einmal in Richtung Konstanz zu segeln, da wir dort mit besserem Wind rechneten und der direkte Weg nach Utwil wirklich komplett im Flautenloch zu liegen schien. Mit wirklich mehr Wind wurden wir durch unsere Route aber nicht belohnt, dennoch parkten wir zumindest nicht wie die anderen Boote auf dem See, segelten dafür aber mit einem großen Bogen gefühlt die doppelte Strecke an die Schweizer Seite des Sees.

 Dennoch schien es sich zu lohnen, denn je weiter wir uns der Boje näherten, desto mehr schlossen wir auf die schneller bewerteten Boote vor uns auf. Inzwischen hatte sich die Regattaleitung auch dazu entschieden aufgrund des mangelnden Windes die Bahn an der Boje Utwil zu verkürzen. 

So segelten wir am Schweizer-Ufer, bei stark drehenden Winden (zwischen Am-Wind und Vor-Wind Kreuz) mit dem Ziel in Sicht, die letzten Meter bis zur neuen Ziellinie.

Mit unserer Zielzeit von etwas mehr als vier Stunden konnten wir berechnet unsere Gruppe, ORC-2, gewinnen und sind zu unserer Freude auch nach gesegelter Zeit vor den meisten unserer Konkurrenten sowie Booten der ORC-1 Gruppe ins Ziel gekommen.

Alles in Allem war es eine super Regatta, die nachdem sie letztes Jahr ausgefallen ist, sich hoffentlich wieder in den Regatta-Kalender etabliert hat um auch nächstes Jahr mit zahlreichen Meldungen vertreten zu sein.

Fazit: Manchmal lohnt es sich einen längeren Weg als alle anderen zu segeln, auch wenn zwischendurch Zweifel auftreten. ;)

Vielen Dank an das Team welches bis zum Schluss positiv geblieben ist und der Flaute getrotzt hat.

Anmerkung der Redaktion:
North Sails Schweiz gratuliert der Crew der 'EMMA' ganz herzlich und freut sich, dass die neuen 3Di Race Segel so laufen...!!
Sollten auch Sie Interesse an den nahtlosen 3Di Segeln haben, melden Sie sich bei uns: schweiz@northsails.com!
PS: NEU gibt es auch 3Di für den Fahrtensegler!